Eine geschätzte Institution wird aufgegeben, eine immer fruchtbar erschienene Zusammenarbeit endet. Die ZEIT und Radio Bremen stellen den monatlich verliehenen Preis für Kinder- und Jugendliteratur in allen Sparten, den LUCHS, ein. Nicht zuletzt verschwindet das vertraute Preis-Emblem, der von F.K.Waechter gezeichnete Luchs. Mit spitzen Zähnen und funkelnden Augen präsentierte er bildlich jeden Monat das Preisbuch.
Rubrik: Rezension
Uns allen wird irgendwann bewusst, dass Sterben-müssen nicht ausgerechnet an uns selbst vorbeigehen wird. Dass die Möglichkeit des Todes schon immer da ist, er uns „nachschleicht“, „nur für den Fall“.
Sie sind schon alt an Jahren, die ersten Gedichte von Josef Guggenmos für Kinder. Auch sein berühmtestes, „Was denkt die Maus am Donnerstag?“, das Eingang in viele Lesebuchausgaben fand (als es die noch gab), hat schon die 50 überschritten.
Das vorliegende Buch ist Ergebnis eines Projektes, das von einem künstlerischen Ansatz aus erforscht, ob für das Sammeln und Aufzeichnen von Holocaust-Zeitzeugenberichten neue Wege und neue Visualisierungstechniken gefunden werden können – außerhalb von per Video aufgezeichneten Erzählungen.
... Vor allem aber: ein Buch über die Transsibirsche Eisenbahn, das macht alle neugierig, die eine Reise auf dieser Strecke schon einmal unternommen haben – wie ich, vor 20 Jahren, im Linienzug im 4-Bett-Abteil, sieben Tage, sieben Nächte.





